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Referat Frauen-Empowerment & Mentoring

Auch nach mehr als 100 Jahren Zulassung von Frauen zum Studium an der Universität Innsbruck und über 10 Jahren gesetzlich verordneter Frauenförderung, sind die strukturellen Barrieren für Frauen – Stichwort "gläserne Decke" – immer noch aktuell. Das Phänomen der "leaky pipeline" – also die abnehmende Präsenz von Frauen mit jeder Stufe der wissenschaftlichen Karriereleiter – zeigt sich speziell im Bereich der Medizin besonders deutlich. Die Schere zwischen den mehrheitlich weiblichen Studierenden und dem Anteil an Frauen, die in die wissenschaftliche Nachwuchslaufbahn einsteigen können öffnet sich verstärkt am Weg zur Habilitation und manifestiert sich nachweislich bei der geringen Anzahl an weiblichen Professuren.

Zielsetzung des Referats Frauen-Empowerment & Mentoring mit den Angeboten unter dem Dach des Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms ist es daher, diese "Schere" im universitären Karriereverlauf zumindest zu verringern und die akademische Laufbahn von Frauen nachhaltig zu unterstützen und gezielt zu fördern.

  • Verbesserung der Karrierechancen von Frauen in der Medizin und Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte an der Medizinischen Universität Innsbruck
  • Förderung der akademischen Laufbahn engagierter Nachwuchswissenschafterinnen
  • Aufbau von Beziehungssystemen und Zugang zu Netzwerken für Frauen
  • Schaffung struktureller Bedingungen, die Frauen darin bestärken, ihr Wissen, ihre Potenziale und Fähigkeiten vermehrt sicht- und nutzbar zu machen

 

Die angebotenen Leistungen des Referats konzentrieren sich auf drei Stoßrichtungen:

  • Mentoring: Teilnahme am Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Mentees
  • Information & Training: Weiterbildungsangebote zur Karriereförderung
  • Networking: Angebote mit dem Ziel der horizontalen & vertikalen Vernetzung von Frauen in der Medizin und (Self-) Empowerment